Freitag, 3. Februar 2017

3.2.2017 - Gardiner - Workshoptag 6

Der Morgen begrüßt uns mit -21° und Wind. Die Straßen sind aber gut geräumt, es geht zügig ins Lamar Valley. Dort entdeckt Barrett einen jungen männlichen Elch mit einem Mini-Geweih - das wächst wohl gerade. Während Thomas diverse Fotos vom Elchmännchen schießt,...
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... wobei ich jetzt gelernt habe, dass es schick ist, den Elch ganz unten am Rand zu platzieren, wenn man ein Hochformat-Foto macht,...
... gehe ich mal mit der normalen Kamera links und rechts des Standortes entlang.
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Auf dem Rückweg (man fährt eigentlich immer diese eine Straße hin und her in der Hoffnung, Wildlife zu sichten) faszinieren uns die Bisons, die an einer malerischen Stelle stehen. Den Fluß kriegt man nicht mehr mit ins Bild, aber vor allem mit dem Baum im Hintergrund sieht das doch schon schön aus - trotz Schneefall.
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Dann heißt es, man habe tatsächlich Wölfe gesichtet. Ok, die sind Meilen-Meilenweit entfernt. Man kann  nur durch ein Spektiv mal gerade 6 Mini-Wölfchen sehen - das kann keine Kamera einfangen. Hier herrscht ein Andrang, als ob es was umsonst gibt.
Nah der Straße liegen Elkmama und "Baby" im Schnee. Die springen natürlich auf, als wir ankommen (nur mit offener Tür, alle im Auto).
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An der Brücke des Yellowstone River stehen 2 Bighornschafböcke am Hang. Natürlich für alle, die gestern noch nicht so schöne Aufnahmen wie wir gemacht haben, ein Muss. Die 2 sind schwer beschäftigt.


Bei einer Lunch- und Restroom-Pause unternehmen wir den vergeblichen Versuch, den Wapiti-Bullen an seiner letzten Sichtungsstelle aufzustöbern. Schließlich ist es schon Nachmittag und mitten in einem erneuten Schneeschauer laufen gleich 4 Coyoten am Floating Island Lake herum. Entweder eine Coyotenmama mit volljährigem Nachwuchs oder es ist schon "Mating-Season".
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Heute wechselt es eigentlich immer zwischen Coyotensichtungen, die oft zu weit weg für Fotos sind, oder wo man nicht anhalten kann und man deshalb durch die Scheibe fotografieren muss, ...
... und Elchen. Zum Schluss noch mal ein männliches Exemplar, das sein Geweih schon abgeworfen hat. Der Kontrast zwischen dunklem Elch und weißem Schnee bringt so seine Probleme mit sich - entweder sind die Fotos zu hell oder zu dunkel.
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Im Supermarkt nach der Rückkehr noch Wasser kaufen, weil wir ja unseren Tee und Kaffee im Zimmer morgens selbst machen müssen, und nun noch Essen gehen. Heute können wir zu Fuß in den nächsten Diner gehen und dort unser Moose Drool (wie passend heute) und Burger essen (lecker so ein Black Bean Burger).

Kommentare:

  1. -21 Grad? Das ist schon heftig. Halten da alle Kameras durch? Ständig warm im Bus un kalt draußen ist schon eine Herausforderung für die Elektronik. Ich weiß nicht, ob ich mir das antun würde :-)

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    1. Die Kameras beschweren sich nicht, die Akkus halten gut durch. Im Auto ist es nicht zuuu heiß, wir sind ja alle dicke angezogen. Der Overall ist klasse. Nur in den pinkelpausen etwas lästig. Ein Hosenträger ist abgerissen. Den Nähe ich euch zu hause wieder an.nochmals Danke für die leihGabe.

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